Sigence · Kostenloser KI-Kompetenz-Check

Wie steht dein Team bei KI-Kompetenz?

Art. 4 der KI-Verordnung verlangt von Betrieben, die KI nutzen, Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihres Teams. Zehn kurze Fragen zeigen dir, wo ihr steht und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Sachlich, aktuell und ohne Zertifikatszwang.

  • 10 Fragenetwa 2 Minuten
  • SofortAmpel und nächste Schritte
  • 0 €ohne Anmeldung
10

Kurze Fragen zu eurem KI-Einsatz

Ehrlich antworten lohnt sich: Die Auswertung bleibt in deinem Browser, bis du sie dir selbst per Mail schicken lässt.

1Welche KI-Werkzeuge werden bei euch für die Arbeit genutzt?

Mehrfachauswahl. Auch private Konten zählen, wenn damit Arbeit erledigt wird.

2Wer nutzt KI im Betrieb?
3Gibt es Regeln oder einen Leitfaden für die Nutzung von KI?
4Wurden die Mitarbeitenden, die KI nutzen, dazu geschult?
5Sind eure Maßnahmen dokumentiert (wer wurde wann wozu geschult, welcher Leitfaden gilt)?
6Wie geht ihr mit Kundendaten in KI-Werkzeugen um?
7Hilft KI bei euch bei Entscheidungen über Menschen oder mit sensiblen Daten?

Zum Beispiel Bewerbungen vorsortieren, Leistung bewerten, Gesundheits- oder Finanzdaten auswerten.

8Gibt es eine Ansprechperson für Fragen rund um KI?
9Nutzt ihr KI, die mit Kunden spricht oder Inhalte für die Öffentlichkeit erzeugt, und ist das kenntlich gemacht?

Etwa Chatbot, Telefonassistent, KI-Bilder, -Videos oder -Stimmen. Dafür gelten die Transparenzpflichten aus Art. 50 KI-Verordnung.

10Wie viele Personen arbeiten im Betrieb?

Sofort, ohne Anmeldung. Keine Daten werden gesendet, solange du nicht selbst den Bericht per Mail anforderst.

Häufige Fragen

Was verlangt Art. 4 der KI-Verordnung?

Anbieter und Betreiber von KI-Systemen müssen Maßnahmen ergreifen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen arbeiten. Dabei sollen Vorkenntnisse, Erfahrung, Ausbildung, der Einsatzzweck und die betroffenen Personen berücksichtigt werden. Die Pflicht gilt seit dem 2. Februar 2025.

Was hat sich durch den Digital Omnibus geändert?

Der Digital Omnibus zur KI (Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27. Juli 2026) hat Art. 4 neu gefasst. Die Pflicht bleibt bestehen, aber es ist klargestellt, dass kein bestimmtes oder „ausreichendes“ Kompetenzniveau einzelner Personen garantiert werden muss. Kommission und Mitgliedstaaten sollen Unternehmen, besonders KMU, unterstützen, unter anderem mit praktischen Beispielen.

Betrifft das auch meinen kleinen Betrieb?

In der Regel ja, sobald KI beruflich genutzt wird. Betreiber ist, wer ein KI-System in eigener Verantwortung beruflich einsetzt. Dazu zählt zum Beispiel, wenn Mitarbeitende ChatGPT oder Copilot für die Arbeit verwenden. Was angemessen ist, hängt von Betriebsgröße und Einsatz ab: Für ein kleines Team reichen oft ein kurzer Leitfaden und eine praxisnahe Schulung.

Brauchen wir ein Zertifikat?

Nein. Die KI-Verordnung schreibt weder ein Zertifikat noch eine bestimmte Schulungsform vor. Sinnvoll ist trotzdem, festzuhalten, was ihr tut, etwa wer wann zu welchem Thema geschult wurde und welcher Leitfaden gilt.

Wer überwacht die Einhaltung?

Zuständig sind die nationalen Marktüberwachungsbehörden. Sie beaufsichtigen Art. 4 seit August 2026. Die EU-Kommission sammelt zusätzlich Praxisbeispiele, die Betrieben als Orientierung dienen.

Ist der Check eine Rechtsberatung?

Nein. Der Check gibt eine Orientierung auf Grundlage deiner Antworten. Für konkrete Rechtsfragen, etwa bei sensiblen oder hochriskanten Einsätzen, wende dich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Unterstützung bei Schulung und Leitfaden: KI-Schulung für Teams. Weitere kostenlose Checks: KI-Check · GEO-Check.