Wessen Gesicht soll der Klon haben?
Meist eine Person aus dem Team, die Patienten ohnehin kennen, etwa die Erstkraft am Empfang oder die Praxisinhaberin. Der Klon stellt sich in jedem Gespräch als KI vor, damit niemand glaubt, er spreche live mit dieser Person.
Gibt der Klon medizinische Auskünfte?
Nein. Er beantwortet Fragen zur Organisation und nimmt Anliegen auf. Fragen zu Beschwerden, Befunden oder Medikamenten gibt er an das Praxisteam weiter, bei Notfallzeichen nennt er sofort den Notruf.
Funktioniert das mit unserer Praxissoftware?
Wo es einen Online-Kalender oder eine Schnittstelle gibt, trägt der Klon Termine direkt ein. Sonst legt er Terminwünsche und Rezeptbestellungen als fertige Liste vor, die das Team übernimmt. Das prüfen wir vor dem Angebot.
Was passiert mit den Angaben der Patienten?
Nur das, was für den Vorgang nötig ist, wird verarbeitet, auf Wunsch auf Servern in Deutschland, mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Verschwiegenheitsverpflichtung. Gespräche werden nach festen Fristen gelöscht.
Was kostet ein Klon für die Praxis?
Ein Klon mit einer Aufgabe, etwa Fragen und Terminwünsche, startet ab 2.950 € einmalig, dazu kommt der Betrieb nach Gesprächsminuten. Alle Pakete stehen auf der Leistungsseite Klone und Avatare.
Ist das mit der ärztlichen Schweigepflicht vereinbar?
Ja, wenn es richtig aufgesetzt ist: Der Assistent arbeitet als Hilfsmittel der Praxis, wir sind als Dienstleister zur Verschwiegenheit verpflichtet, es gibt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und nur die Daten, die für den Vorgang nötig sind, werden verarbeitet. Die Einzelheiten stimmen wir mit dir und, falls vorhanden, deinem Datenschutzbeauftragten ab.