Digitale Mitarbeiter · Kanzleien

Digitale Mitarbeiter für Telefon und Postfach der Kanzlei.

Anrufe annehmen, Anliegen einordnen, Rückrufe priorisieren und das Postfach vorsortieren: Der digitale Mitarbeiter übernimmt die wiederkehrende Kommunikation, damit Anwältinnen, Anwälte und das Sekretariat sich auf die Mandate konzentrieren.

ab 1.950 € einmalig pro Kanal · ab 149 €/Monat

Kostenloser KI-Check
Typische Engpässe

Wo es in vielen Kanzleien heute hakt.

  • Das Sekretariat wird ständig von Anrufen unterbrochen, die sich um den Stand einer Sache drehen.
  • Im Postfach liegen Schreiben mit Fristen neben Werbung und Routinemails.
  • Rückrufwünsche werden auf Zettel notiert und nicht immer in der richtigen Reihenfolge bearbeitet.
Konkrete Einsätze

4 konkrete Einsätze für Kanzleien.

Digitale Mitarbeiter, die Anrufe annehmen, Nachrichten beantworten und Routinearbeit erledigen. Angebunden an deine Systeme, arbeiten sie nach deinen Regeln.

  1. 01TelefonannahmeNimmt Anrufe an, unterscheidet Neuanfragen, Mandanten, Gerichte und Gegenseite und leitet nach deinen Regeln weiter.
  2. 02Rückrufe nach DringlichkeitNimmt Rückrufwünsche mit Aktenbezug auf und legt sie sortiert vor, Fristsachen zuerst.
  3. 03Postfach vorsortierenErkennt Schreiben mit möglichem Fristbezug, ordnet Mails Akten zu und bereitet Standardantworten zur Freigabe vor.
  4. 04TerminbestätigungenBestätigt Termine, erinnert Mandanten und schickt die Liste der mitzubringenden Unterlagen.
Beispiel

So nimmt der digitale Mitarbeiter einen Anruf an

  1. Digitaler Mitarbeiter (KI)

    Kanzlei am Rathausplatz, Sie sprechen mit der digitalen Assistenz, einer KI. Wie kann ich helfen?

  2. Mandantin

    Ich wollte wissen, ob es in meiner Sache etwas Neues gibt. Aktenzeichen habe ich nicht zur Hand.

  3. Digitaler Mitarbeiter (KI)

    Kein Problem. Nennen Sie mir bitte Ihren Namen und worum es in der Sache geht. Ich gebe Ihre Frage an die zuständige Anwältin weiter, Auskünfte zur Sache gibt sie selbst.

  4. Mandantin

    Sabine Beispiel, es geht um die Erbschaft meines Vaters.

  5. Digitaler Mitarbeiter (KI)

    Danke, Frau Beispiel. Ich habe Ihren Rückrufwunsch aufgenommen. Wann erreicht man Sie am besten?

Beispielablauf. Namen, Orte und Zeiten sind erfunden, der Ablauf zeigt, wie das System arbeitet.

Datenschutz und Recht

Worauf Kanzleien achten sollten.

Schweigepflicht nach § 203 StGB

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte unterliegen der Schweigepflicht nach § 203 StGB. Externe Dienstleister dürfen nur eingebunden werden, soweit es für ihre Tätigkeit erforderlich ist, und müssen zur Verschwiegenheit verpflichtet werden (§ 203 Abs. 3 und 4 StGB). Für Dienstleister gilt zusätzlich § 43e BRAO, der die Auswahl, Verpflichtung und Kontrolle regelt. Wir unterschreiben die Verschwiegenheitsverpflichtung und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Keine Rechtsberatung durch die KI

Das System nimmt Sachverhalte auf, ordnet sie ein und bereitet sie vor. Eine rechtliche Bewertung gegenüber Mandanten gibt es nicht ab. Das bleibt bei der Anwältin oder dem Anwalt.

Interessenkollision

Vor der Annahme eines Mandats muss die Kanzlei Interessenkonflikte prüfen. Die Erstaufnahme erfasst dafür die Gegenseite und reicht sie zur Prüfung weiter, bevor ein Termin bestätigt wird.

KI-Kennzeichnung nach EU-KI-Verordnung

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Art. 50 der EU-KI-Verordnung: Wer mit einem KI-System spricht oder schreibt, muss das erkennen können, und KI-erzeugte Bilder, Videos und Stimmen sind als solche zu kennzeichnen. Unsere Systeme stellen sich deshalb immer als KI vor.

Diese Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung. Für deinen Einzelfall sprich mit deiner Kammer, deinem Datenschutzbeauftragten oder einer Rechtsanwältin.

Was du brauchst

Das lieferst du.

  • Deine Regeln: wer wann durchgestellt wird, was nur notiert wird
  • Die häufigsten Anrufgründe und die Antworten, die erlaubt sind
  • Zugang zu Postfach und Kalender, Informationen zur Kanzleisoftware
  • Eine Person, die die Rückrufliste übernimmt
Was es kostet

Preise wie auf der Leistungsseite.

Digitale Mitarbeiterab 1.950 € einmalig pro Kanal · ab 149 €/Monat

Alle Preise netto als „ab“-Preise. Was genau du brauchst, steht nach dem Gespräch in einem festen Angebot, innerhalb von zwei Werktagen.

Pakete und Preise im Detail ›
Häufige Fragen

Häufige Fragen: Digitale Mitarbeiter für Kanzleien.

Gibt der Mitarbeiter Auskünfte zu laufenden Mandaten?

Nein, nicht von sich aus. Auskünfte zur Sache gibt die Kanzlei. Der Mitarbeiter nimmt die Frage auf und sorgt dafür, dass sie bei der richtigen Person ankommt.

Erkennt das System Fristen sicher?

Es erkennt Hinweise auf Fristen und markiert die Schreiben, damit sie sofort geprüft werden. Die Fristenkontrolle bleibt bei der Kanzlei, das System ist eine zusätzliche Sicherung, kein Ersatz.

Ist das mit dem beA vereinbar?

Das besondere elektronische Anwaltspostfach bleibt in der Kanzleisoftware. Ob und wie Eingänge in Abläufe einbezogen werden können, prüfen wir für deine Software.

Wie schnell ist der erste Kanal live?

Meist in wenigen Wochen, je nach Anbindung. Den genauen Zeitplan bekommst du mit dem Angebot.

Gibt das System Mandanten rechtliche Auskünfte?

Nein. Es nimmt das Anliegen auf, fragt die Fakten ab, die du festlegst, und kann auf allgemeine Hinweise verweisen, die du freigibst, etwa dass bei einer Kündigung kurze Fristen laufen. Die rechtliche Bewertung bleibt bei dir.

Wie viel Zeit steckt in deinem Betrieb?

Der kostenlose KI-Check schaut sich deine Webseite an, fragt nach deinen Zeitfressern und zeigt in wenigen Minuten, wo sich KI für dich lohnt. Oder wir sprechen direkt.

KI-Check starten