Liest der Assistent Patientendaten?
Nein, das richten wir bewusst so ein. Er bekommt Zugriff auf das Verwaltungspostfach und die Organisationsdokumente, nicht auf die Praxissoftware. Taucht in einer Mail ein Patientenbezug auf, markiert er sie nur als vertraulich und fasst sie nicht zusammen.
Wer in der Praxis darf ihn nutzen?
Das legst du fest. Das Grundpaket ist für eine Person, das Paket mit Wissensdatenbank für zwei, das Führungsteam-Paket für bis zu fünf. Jede Person sieht nur die Bereiche, die du ihr freigibst.
Verschickt er Antworten von allein?
In der ersten Woche schlägt er alles nur vor. Danach erledigt er, was du freigibst, etwa Terminbestätigungen an Lieferanten. Alles, was nach außen geht oder Geld kostet, bleibt bei dir.
Was kostet der Assistent?
Der Assistent für eine Person startet bei 990 € einmalig und ab 99 € im Monat. Die Variante mit Wissensdatenbank und Protokollen steht mit Preisen auf der Leistungsseite Persönliche Assistenten.
Ist das mit der ärztlichen Schweigepflicht vereinbar?
Ja, wenn es richtig aufgesetzt ist: Der Assistent arbeitet als Hilfsmittel der Praxis, wir sind als Dienstleister zur Verschwiegenheit verpflichtet, es gibt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und nur die Daten, die für den Vorgang nötig sind, werden verarbeitet. Die Einzelheiten stimmen wir mit dir und, falls vorhanden, deinem Datenschutzbeauftragten ab.