Trifft der SuperAgent medizinische Entscheidungen?
Nein. Er arbeitet an der Organisation: Kontingente, Antworten, Erinnerungen, Übersichten. Die Einordnung von Beschwerden und alle Entscheidungen zur Behandlung bleiben bei Ärztin, Arzt und Team.
Woraus lernt er, und was sieht er von den Patienten?
Er lernt aus Mustern: Terminarten, Uhrzeiten, Absagen, unbeantwortete Fragen. Patientenakten und Befunde bekommt er nicht, und Auswertungen erstellt er ohne Namen.
Lohnt sich das für eine kleine Praxis?
Der SuperAgent braucht Vorgänge, aus denen er lernen kann. Sinnvoll wird er, wenn schon ein Telefonassistent oder eine Automatisierung läuft und das Team spürbar viele Vorgänge hat. Ob das bei euch so ist, klärt die Potenzialanalyse.
Was passiert, wenn er etwas Falsches lernt?
Jede neue Regel schlägt er zuerst vor, du gibst frei. Korrigierst du ihn, merkt er sich das als festen Merksatz. Alles, was er geändert hat, steht im Wochenbericht und lässt sich zurücknehmen.
Was kostet der SuperAgent?
Richtwert ab 9.900 € einmalig und ab 490 € im Monat für einen Bereich. Das feste Angebot entsteht nach der Potenzialanalyse, die Pakete stehen auf der Leistungsseite SuperAgent.
Ist das mit der ärztlichen Schweigepflicht vereinbar?
Ja, wenn es richtig aufgesetzt ist: Der Assistent arbeitet als Hilfsmittel der Praxis, wir sind als Dienstleister zur Verschwiegenheit verpflichtet, es gibt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und nur die Daten, die für den Vorgang nötig sind, werden verarbeitet. Die Einzelheiten stimmen wir mit dir und, falls vorhanden, deinem Datenschutzbeauftragten ab.