Was ein KI-Telefonassistent übernimmt
Ein KI-Telefonassistent ist ein digitaler Mitarbeiter, der ans Telefon geht. Er versteht frei gesprochene Sätze, antwortet mit natürlicher Stimme und arbeitet nach Regeln, die du festlegst.
- Anrufe annehmen, auch während Terminen, in der Mittagspause und nach Feierabend
- Standardfragen beantworten: Öffnungszeiten, Preise, Abläufe, Anfahrt
- Termine im Kalender buchen, verschieben oder absagen
- Anliegen aufnehmen und als kurze Zusammenfassung an dich oder dein Team schicken
- Dringendes erkennen und nach deinen Regeln sofort weiterleiten
Wo seine Grenzen liegen
Ein Telefonassistent ersetzt keine Fachberatung. Er sollte nicht über Diagnosen, Rechtsfragen oder individuelle Preise verhandeln, sondern solche Anliegen aufnehmen und übergeben. Genau das legen wir vor dem Start fest: was er darf, was er fragt und wann er an einen Menschen übergibt.
So läuft die Einrichtung
- Kanal wählen und Regeln schreiben: Wir hören uns an, was heute am Telefon ankommt, und legen fest, was der Assistent darf, was er fragt und wann er übergibt.
- Anbinden: Kalender, Kundenverwaltung oder Buchhaltung. Der Assistent arbeitet in deinen Systemen, nicht daneben.
- Live und nachschärfen: Nach etwa zwei Wochen nimmt er die ersten Anrufe an. Du liest die Protokolle, wir verbessern die Antworten.
Was ein KI-Telefonassistent kostet
| Paket | Einmalig | Monatlich | Umfang |
|---|---|---|---|
| Ein Kanal | 1.950 € | ab 149 € | Telefon komplett übernommen, Anbindung an den Kalender |
| Zwei Kanäle | 3.900 € | ab 249 € | Zum Beispiel Telefon und WhatsApp mit einem gemeinsamen Gedächtnis |
| Alle Kanäle | 6.900 € | ab 390 € | Telefon, WhatsApp, E-Mail, Angebote und Rechnungen |
Alle Preise netto. Die Telefonkosten deines Anbieters bleiben unverändert.
Worauf du rechtlich achten solltest
- Anrufer müssen erkennen, dass sie mit einer KI sprechen. Der Assistent sagt das deshalb gleich zu Beginn.
- Wenn Gespräche mitgeschrieben werden, gehört das in deine Datenschutzerklärung, und Anrufer sollten darauf hingewiesen werden.
- Für die Verarbeitung schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
- Praxen, Kanzleien und Steuerbüros unterliegen zusätzlich der Schweigepflicht nach § 203 StGB. Dafür unterschreiben wir eine Verschwiegenheitsverpflichtung.
Diese Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung. Für deinen Einzelfall sprich mit deinem Datenschutzbeauftragten, deiner Kammer oder einer Rechtsanwältin.

Amandeep Thind ist Gründer von Sigence in Singen am Bodensee und baut KI-Systeme für Unternehmen, darunter Klariu für das Handwerk. Mehr über uns
